Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Um Ihnen eine angenehmere Erfahrung zu bieten, nutzen wir Cookies zum Speichern Ihrer Anmeldedaten,
um für sichere Anmeldung zu sorgen, um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben und um Ihnen Inhalt bereitzustellen,
der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist. Klicken Sie auf „Stimme zu und fortfahren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren.

Buchrezensionen

Details

Joe Hill

Fireman

Rezension © 2017 by Klaus Spangenmacher für joe-hill.de, BookOla.de

Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Verlag: Heyne
Originaltitel: Fireman
Originalverlag: William Morrow
Aus dem Englischen von Ronald Gutberlet
960 Seiten
  € 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis)
ISBN 978-3-453-31834-2

bei Amazon bestellen

 

Kurzbeschreibung

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.


Meine Meinung:
Wie die meisten seit langem wissen, ist Joe Hill der Sohn von Stephen King. Er versuchte zwar dies geheim zuhalten, um nicht mit ihm verglichen zu werden, aber davor braucht er sich nicht zu fürchten, Ersten wurde es schon recht schnell bekannt und zweitens hat er mindestens genausoviel Potential wie sein berühmter Vater.
Das Buch überrascht mit einem Schreibstil, der ausgereift und schön detailliert ist. Die Charaktere sind gut angelegt, die Protagonistin ist sehr gut herausgearbeitet und kommt auch symphatisch rüber.
Die Krankheit, die sich pandemieartig ausbreitet ist durchdacht und entwickelt auch teilweise eine eigene Schwarmintelligenz. Doch trotz allem ist die Pandemie selbst eigentlich nicht das Hauptthema, sondern die Bildung von Sekten und auch die darin verborgenen Gefahr wird sehr gut beschrieben, ohne sich in eine Richtung zu verrennen. Der namensgebende Fireman taucht zwar nur hin und wieder auf, ist aber immer irgendwie präsent.
Schön ist auch, dass Joe Hill auch andere literarische Machwerke wie zum Beispiel Mary Poppins, aber auch aktuelles wie Donald Trump einbezieht und auch (für Kingfans erkennbar) kleine Hinweise zu Büchern seines Vaters integriert hat.
Letztendlich kann ich den Liebhabern von Hörbüchern auch die Hörbuchfassung, gelesen von David Nathan empfehlen. Hörenswert und packend.

Fazit:
Nicht der Vater, aber trotzdem absolut lesenswert

   
© Copyright 2016 by www.joe-hill.de